Ablehnung Reha

Immer wieder kommt es vor, dass eine Reha vom Kostenträger abgelehnt wird. Die Ablehnung müssen Sie als Patient nicht einfach so hinnehmen. Wir erklären Ihnen, wie Sie gegen eine Reha-Ablehnung Einspruch bzw. Widerspruch einlegen können. Oftmals werden die Maßnahmen im zweiten Anlauf bewilligt.


Widerspruch

Lehnt die Rentenversicherung oder die Krankenkasse den Rehantrag ab, erhalten Sie einen schriftlichen Bescheid. Gegen diesen können Sie innerhalb eines Monats Widerspruch einlegen. (Der Kostenträger muss Sie über das genaue Widerspruchsverfahren schriftlich informieren). Sollte der Ablehnungsbescheid keine Widerspruchsfrist beinhalten, beträgt die Widerspruchsfrist ein Jahr.

Sinnvoll bei einer Reha-Ablehnung ist jedoch zunächst das klärende Gespräch mit Ihrem Kostenträger, um Missverständnisse auszuschließen. Sinnvoll ist auch, sofort einen formlosen schriftlichen Widerspruch einzulegen. Die Begründung für den Widerspruch kann später nachgereicht werden.

Bei der Formulierung des Widerspruchs gegen die Reha-Ablehnung kann Ihnen Ihr behandelnder Arzt helfen, der noch einmal die medizinische Notwendigkeit der Reha-Maßnahme begründen sollte.

Allgemeine Widerspruchs-Musterschreiben finden Sie im Internet.


Klage

Lehnt die Krankenkasse den Reha-Antrag erneut ab, haben Sie die Möglichkeit, vor dem Sozialgericht gegen die Reha-Ablehnung zu klagen.

Die Klage muss innerhalb eines Monats nach Erhalt des Widerspruchsbescheids beim Gericht eingehen.

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